Meine Erfahrung bei der Arbeit mit dem OP-Set

Doktor der Medizin Miroslav Hricišák
Leiter der Abteilung für Eintägige Medizinische Versorgung
Euromedix a.s., Poliklinik ProCare
Betliarska 17, Bratislava

In meiner 21-jährigen chirurgischen, ambulanten und operativen Praxis auf verschiedenen Arbeitsstellen erwarb und erarbeitete ich gewisse Schemata der Arbeit und Nutzung von bewährten Eingriffen. Diese Verfahren versuchte ich mit der Zeit ständig bei Einführung von einfacheren und kostengünstigen Varianten der Arbeitsmethoden in der chirurgischen Ambulanz oder OP-Sälen zu verbessen.

Nach Kündigung der früheren Arbeitsstelle nahm ich die Herausforderung zur Errichtung einer neuen chirurgischen Ambulanz in der Poliklinik, sowie Abteilung für eintägige medizinische Versorgung, die auf die Chirurgie und Orthopädie, aber auch Gynäkologie, plastische Chirurgie, Urologie und Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde eingestellt ist, auf.

Anfangs dachte ich nicht, dass es keine schwierige Aufgabe sein wird, weil ich all das nutzen werde, was ich schon weiß und was mir gelingt, zu erfahren, und der Rest „kommt von selbst”.

Ich begann, zusammen mit meinem neuen Personal die notwendigen Produkte auszusuchen. Wir setzten uns mit verschiedenen Firmen in Kontakt und konsultierten mit ihnen unsere Ideen und Bedürfnisse. Natürlich waren wir durch Räume der Poliklinik, Budget, Tätigkeitsbereich und Logistik zwecks Sicherung des Systemfunktionierens eingeschränkt, also war ich gezwungen, meinen Standpunkt zu den traditionellen Verfahren und Schemata zu ändern. Ich wollte das einfachste und kostengünstigste Modell entwickeln.

Eine der wichtigsten Entscheidungen über die OP-Säle war die, welche Abdecksets wir während den OP-Eingriffen nutzen werden. Ob wir den Waschraum oder einmalige Abdecksets und OP-Wäsche gebrauchen werden.

In der chirurgischen Ambulanz prüfte ich die kleinen Einweg-Sets der Firma TZMO SA. Anfangs war ich skeptisch bezüglich der angewandten Werkstoffe, die ich bisher nicht kannte und mit denen ich zuvor nicht zu tun hatte, langsam änderte ich meine Meinung. Mit der Zeit wurden chirurgische Sets zur Wundbehandlung, Gewebeentnahme oder Katheter-Sets zu meinen Lieblingssets. Sie ermöglichten uns, die Vorbereitung für den Eingriff zu beschleunigen und die Dauer des Eingriffs selbst zu kürzen.

Nachdem ich die eintägige Einheit für medizinische Versorgung zur Nutzung übergeben habe, probierte ich verschiedene OP-Sets der Firma TZMO SA. für jeweilige chirurgische und orthopädische Eingriffe aus. Nach mehreren, auch chirurgischen, Konsultationen mit Vertretern dieser Firma wurden für uns große OP-Sets „maßgeschneidert“, die sich aus sterilen Einweg-Abdecksets für das OP-Feld, wie Abdeckung des Patienten, des Instrumenten-, OP-Tisches und Mäntel für das OP-Team, zusammensetzen. Ferner wurde auch das Zubehör, um das wir baten, „maßgeschneidert“ und verpackt. Es waren sterile: verschiedene Verbände, Beutel, Klebetaschen für Flüssigkeiten und medizinische Geräte, Tampons, Schalen, elastische Binden.

In den OP-Sets wurden uns auch als deren Bestandteil die Einweg-Metallinstrumente (Scheren, Pinzetten usw.) angeboten, aber ich arbeitete mit ihnen zu kurz, um die eindeutig zu bewerten.

Große OP-Sets der Firma TZMO SA gefielen uns dermaßen, dass wir nach 3 Monaten der Tätigkeit der Abteilung für eintägige medizinische Versorgung auf Erzeugnisse anderer Firmen verzichteten.

In unserem kleinen Team, wo wir uns auf die Ausführung von möglichst vielen chirurgischen Eingriffen in kürzester Zeit konzentrieren, sparen wir durch Nutzung von großen OP-Sets bedeutend viel Zeit des Personals, die zur Vorbereitung von OP-Sälen vor den Eingriffen notwendig ist. Beim Ersetzen von OP-Schwestern durch das externe OP-Personal kommt es nicht zu Fehlern wegen verschiedenen Gewohnheiten. Die Arbeit mit großen OP-Sets, die für einzelne chirurgische Eingriffe genau entwickelt wurden, wurde komfortabler und sicherer nicht nur für den Patienten, aber auch für das Personal.

Die Standardisierung von jeweiligen OP-Eingriffen ermöglicht, das Risiko der Fehlerentstehung, und dadurch möglicher Komplikationen, zu reduzieren. Nachoperative Reinigung und Entsorgung des Materials wurde viel einfacher, was erlaubt, die für die Vorbereitung des nächsten Eingriffs notwendige Zeit zu sparen. Das Personal aus der Zentralsterilisation muss sich nicht um die Sterilisation der Materialien kümmern, die Sterilität garantiert der Hersteller, wodurch sich die OP-Schwestern auf den Eingriff konzentrieren können. Die Standardisierung der Verfahren mit Nutzung von großen OP-Sets beeinflusst wesentliche den wirtschaftlichen Aspekt. Gewöhnlich entspricht ein OP-Set einem OP-Eingriff, es gibt fast gar keine Abfälle in Form des nicht gebrauchten Materials. Das Dokumentieren der angewandten Materialien ist einfach, die jeweiligen Etiketten werden in die Dokumentation zwecks Archivierung eingeklebt. Auf dieser Weise können tatsächliche Kosten der OP-Eingriffe berechnet werden. Es werden außerdem Kosten des Personals, das sich mit Lagerung und Arbeit mit den OP-Materialien befasst, reduziert.

Nach den Erfahrungen bei der Arbeit mit kleinen und großen chirurgischen Sets in der Poliklinik und Abteilung für eintägige Chirurgie würde ich keine andere Lösung mehr wählen.