Matoset – unser Konzept vom Komfort

Krankenhausinfektionen bilden ein ernstes Problem der gegenwärtigen Medizin, weil sie oftmals mit Misserfolg der Behandlung und Entstehung von Verwicklungen gleichgesetzt werden. Die häufigsten mit Infektionen verbundenen Probleme sind fehlende Aseptikerhaltung an Stelle der Durchführung des medizinischen Eingriffs, verspätete Diagnose der Infektion oder ihre falsche Behandlung. Für das Krankenhaus verbindet es sich mit der Tatsache, dass alle o.g. Aspekte – Vorbeugung, Diagnostik und Behandlung – richtig vorzunehmen sind.

Immer mehr Krankenhäuser treten an die Erlangung des ISO-Zertifikats heran, was zur Erarbeitung von Maßnahmen bezüglich aller Behandlungsetappen des Patienten führt, deren Beachtung die Reduzierung der Infektionszahl beeinflussen wird. Auch das Bewusstsein des medizinischen Personals im Bereich des besprechenden Problems nimmt von Jahr zu Jahr zu.

Das Thema der Krankenhausinfektionen bildet eine Herausforderung für Hersteller von medizinischen Erzeugnissen, die bei Ausführung jeweiliger Maßnahmen in den Einheiten des Gesundheitswesens genutzt werden.

Eine Antwort auf die mit der Sicherheit der Behandlungsprophylaxe verbundenen Bedürfnisse sind die Matoset-Erzeugnisse, die die Funktionalität und Formsparsamkeit durch bewusste Verbindung des Verbundstoffs in sich vereinigen. Einfacher gesagt, ist die Zusammensetzung des jeweiligen Matosets für den betreffenden medizinischen Eingriff bestimmt, und einzelne Bestandteile sind in der die Reihenfolge von auszuführenden Maßnahmen aufzwingenden Weise gemäß den Aseptikgrundsätzen geordnet. Die regelmäßige Anordnung und durchdachte Zusammensetzung garantieren Sicherheit, Arbeitskomfort und Zeitersparnis.

Zum Thema der Anwendung von Behandlungssets sprechen:

Monika Cerkaska – Product Manager von TZMO SA

Katarzyna Moś – Master in Krankenpflege mit Fachgebiet in epidemiologischen Krankenpflege

M.C. Frau Katarzyna, in welchen Situationen hat sich die Nutzung von sterilen Matoset–Sets am besten bewährt?

K.M. In täglicher Behandlungspraxis nutzen wir vor allem Matosets in Behandlungszimmern, wenn wir einen kleinen medizinischen Eingriff auszuführen haben, z.B. Fadenentfernung oder Verbandwechsel. Bei Verwendung der sterilen Sets bin ich sicher, dass ich alle notwendigen Materialien vorbereitet habe und ich imstande bin, während einigen Minuten einen kleinen Eingriff durchzuführen. Fertige sterile Sets sind beim Krankenbett unentbehrlich, weil der Transport des Patienten und Vornahme des Eingriffs im Zimmer nicht möglich ist.

M.C. Und was ist mit Situationen, wenn der Verband beim Zuhause des Kranken zu wechseln ist?

K.M. Na eben. Die Krankenschwester wird bestimmt den Arbeitskomfort bei Anwendung der fertigen Sets zu schätzen wissen. Sie ist immer sicher, dass alle notwendigen Materialien vorbereitet sind, und jeder Patient hat das Gefühl individueller Behandlung sowie die Garantie bei Feststellung, dass das jeweilige Seit speziell für ihn vorgesehen wurde.

M.C. Also arbeitet es sich einfacher mit fertigen Sets?

K.M. Ja, viel bequemer, weil sie den Verlauf der Behandlungsmaßnahme verbessern, aber vor allem arbeitet es sich viel sicherer. Die Reihenfolge der Anordnung von jeweiligen Bestandteilen determiniert Maßnahmen, die auszuführen sind. Wir sind nicht imstande, z.B. Handschuhe, die meistens ganz oben platziert sind, zu übersehen, und erst nach dessen Anziehen können wir andere sterilen Bestandteile des Sets nutzen. Solche Vorgehensweise verringert das Infektionsrisiko, was sowohl für uns, als auch den Patienten am wichtigsten ist. Dokumentation der Maßnahme wird dank den selbstklebenden Etiketten mit der Information über das Ereignis, die in der Dokumentation des Patienten enthalten ist, erleichtert.

M.C. Daraus folgt, dass die Sets die Aseptikerhaltung ungeachtet des Ausführungsorts der Behandlungsmaßnahme garantieren?

K.M. Ja. Nicht immer befindet sich der Patient am Ort, wo z.B. der sichere Verbandwechsel möglichst ist. Matosets sind eine Garantie dafür, sowie verkürzen zusätzlich die Vorbereitungszeit für den Eingriff und verbessern die Arbeitsorganisierung.

M.C. Zum Schluss muss ich fragen – was ist mit den Kosten?

K.M. Die Anwendung von den für die bestimmte Maßnahme kompletten Sets schließt die Notwendigkeit der Öffnung von vielen Einzelverpackungen aus, was sich unmittelbar auf Kosten des Eingriffs überträgt. Jeweilige Öffnung von vielen Verpackungen erhöht die Möglichkeit der Infektion des sterilen Stoffs. Außerdem wird bei Nutzung der Sets – der ganze Inhalt bewusst verbraucht. Die vernünftige Verwendung des Verbundstoffs verringert mit Sicherheit dessen Einkaufskosten. Zusätzlich wird das medizinische Personal durch die Vervollständigung von Behandlungsverbänden zeitlich nicht belastet. Zusammenfassend möchte ich noch einige Worte zu den Katheter-Sets und Sets zur Desinfektion des OP-Feldes sagen, die sich mit Sicherheit, aber nicht nur, auf Rettungsstationen bewähren. In Situationen, wo die Zeit bedeutend ist, sind wir nicht imstande, die Aseptikgrundsätze vollständig zu beachten, deren Fehlen – wie man weiß – mit Komplikationen resultieren und die Ursache der verlängerten Hospitalisierung bilden kann. Der Patient, der in lebensbedrohender Situation aufgenommen wird, bedarf der Vornahme vieler Maßnahmen gleichzeitig. Das Infektionsrisiko während der Lebensrettung ist größer, als bei Ausführung von geplanten Maßnahmen. Aus diesem Grund erleichtert die Nutzung des Matosets in Form von fertigen Sets, z.B. des Katheter-Sets, die Erhaltung von Aseptikgrundsätzen. Das Set mit allen notwendigen Bestandteilen, einschließlich der entsprechenden Katheter-Größe, erlaubt, unnötige Tätigkeiten bis auf das Minimum zu beschränken. Ähnlich ist es im Fall des Sets zur Desinfektion des OP-Feldes, das seine Begründung und vollständige Verwendung während der Durchführung von medizinischen Eingriffen in Lebensgefahr findet. Bei Reanimationen besteht oftmals die Notwendigkeit, eine Endovaskularisationselektrode anzulegen oder Einstechen in die Unterschlüsselbeinschlagader auszuführen. Beim Vorhandensein vom fertigen Desinfektionsset kann der Patient für solche Maßnahmen in kurzer Zeit vorbereitet werden. Wichtig ist, dass er nicht dem zusätzlichen Risiko ausgesetzt wird, dass nach erfolgreicher Reanimationsaktion mit unabsichtlicher Infektion resultieren kann. Wir retten den Patienten und „schenken‘ ihm dafür eine Infektion, sowie verlängern seinen Krankenhausaufenthalt. Der Gefahrenzustand wird vorübergehen, und der Patient erfordert eine Behandlung wegen Komplikationen aus Nichtbeachtung von grundgelenden Aseptikgrundsätzen, deren Einhaltung Matosets erleichtern.

M.C. Vielen Dank für das Gespräch.