Fallstudie – Verbrennungsbehandlung mit Medisorb-Verbänden

Behandlung von Verbrennungen 2. Grades (2a/2b)

Unfalldatum: 12/09/2012

Datum des Behandlungsabschlusses: 11/10/2012

  1. Aus zwischenfälligen Gründen meldete sich der Patient gleich nach dem Unfall nicht zur Hilfeleistung, die Wunde wurde für drei Tage nicht behandelt. So sah sie nach 3 Tagen nach dem Unfall aus – 15.09.2012 – Wundgröße 65×50 mm.

  1. Am 4. Tag nach dem Unfall, am 16/09/201,2 stellte sich der Patient beim Arzt, der eine Salbe mit Antibiotikum verabreichte und die Wunde mit einer Viskosebinde Matovis versorgte. Der Verband wurde für 12 Stunden getragen. Für die nächsten acht Tage wurde die Wunde ohne Sicherung gelassen.
  2. Aussehen der Wunde nach 12 Tagen nach dem Unfall, am 24/09/2012:

  1. Am 13. Tag nach dem Unfall – nach Beratung mit dem Facharzt – wurde die Behandlung mit Sonderverbänden Medisorb begonnen. Am Abend am 25/09/2012 wurde auf die Wunde 1 Tube von Medisorb G appliziert und diese wurde mit Medisorb F-Verband gesichert. Dieser Verband blieb an der Wunde für 48 Stunden. Nekrose wurde hydratisiert, Patient spürte Kribbeln in der Wunde.
  2. Am 15. Tag nach dem Unfall – am 27/09/2012 wurde der Verband entfernt und die Wunde wurde mit Medisorb P versorgt. Die Verbandränder wurden zusätzlich mit Medisorb F geklebt, um dem Patienten die freie Benutzung der Dusche zu ermöglichen.

  1. Nach 7 Tagen – am 04/10/2012 – der Verband Medisorb P wurde abgeklebt. Aussehen der Wunde:

 

  1. 04/10/2012 – auf die Wunde verwandte der Patient den nächsten Medisorb P-Verband für die nächsten 7 Tage. Anmerkung: In diesem Fall würde auch Medisorb F genügen.

  1. 11/10/2012 – Entfernung des Verbands Medisorb P.

  1. Am 11/10/2012 wurde auf die Wunde der Verband Medisorb F zur Sicherung von weichen Geweben vor Reibung angeklebt. Der Verband wurde nach 7 Tagen entfernt und es wurde kein weiterer Verband angewandt.

  1. 17/12/2012 – Aussehen der Stelle nach der Wunde:

Schlussfolgerungen:

Die Verbrennungswunde 2. Grades (2a/2b) – Wundgröße 65mmx50mm. Für 12 Tage nach dem Unfall war die Wunde nicht gesichert, einmal wurde Salbe mit Antibiotikum verwendet. Für 12 Tage gab es keine Behandlungserfolgen. Die Wunde war mit trockener Nekrose bedeckt.

Die Behandlung mit Verbänden wurde am 13. Tag nach dem Unfall begonnen. Bei der ersten Applizierung wurde ein Hydrogelverband Medisorb G und ein Folienverband Medisorb F verwendet. Die Aufgabe von Medisorb G war, den Nekroseschorf aufzulösen und den Wundheilungsvorgang zu initiieren. Medisorb F war gegenüber dem Hydrogel nur ein sekundärer Verband. Die Wunde mit hydratisiertem Nekrosegewebe wurde mit Saugverband Medisorb P gesichert, der das aufgelöste Nekrosegewebe aufsaugen sollte. Nach 7 Tagen nach der Anwendung von Medisorb P war die Wunde schon in der Proliferationsphase. Der letzte Medisorb F-Verband wurde nur als Schutz der weichen Gewebe angeklebt. Die Behandlung mit Sonderverbänden dauerte insgesamt 23 Tage – ein wesentlicher Umbruch in der Wundbehandlung war schon nach 9 Tagen zu sehen.

Zur Behandlung mit Sonderverbänden wurden:

angewandt.

Kosten der angewandten Verbände: ca. 40 PLN.

Das sichtbare Ergebnis der Behandlung mit Sonderverbänden erfolgte nach 9 Tagen nach der Verwendung. Nach 3 Monaten nach dem Unfall waren keine Spuren nach der Wunde zu sehen. Der Patient hat schon den Unfall vergessen.